Brooklyn
Ich weiß, bin zwei Tage zu spät…
Und irgendwie geht’s wieder um’s Fahrradfahren – diesmal nicht über die Brücke, aber nach Brooklyn selbst – (very charming indeed*). Es gibt so schöne Ecken in Brooklyn, das wir leider erstmal nur kurz mit unseren City-Bikes erkundeten. Kleine zweistöckige Häuser in ruhigen Wohngegenden, Ausgeschnitzte Kürbisse everywhere und Skelette und allerhand Horrorfiguren, die sich für den 31. Oktober breit und hübsch machen. Ist irgendwie nett, weil jeder mitmacht – ich finde das bei uns ja immer ein bisschen affig, aber hier passt es.
Jeder ist irgendwie dabei, auch unser kleiner Landlord mit seiner kleinen Freundin, die mit Hammer und Sichel ihre zwei kleinen biologischen Kürbisse auf dem kleinen Balkon ausgehöhlt haben, um ihn dann bedrohlich vor die Tür zu stellen, wo vorgestern erst der eine und gestern dann der andere geklaut wurde.
Naja, Williamsburgs Partymeile (wo wir wohnen) ist eben nicht Brooklyns Montessori Ressort. Da klaut man auch schon mal Geisterbahninventar.
Also, wo waren wir? In Brooklyn:
Wir also zu „Sister“ frühstücken – ein ganz netter Laden mit Backsteinen und Holz und einem Riesen-Glasdach. Endlich wieder gutes Essen nach der Italo-Havarie.
An der East-Side von Brooklyn haben wir eine nette Photosession gemacht, einem Fußballspiel zugeschaut (übrigens Frauenfußball ist hier grandios – war auch beeindruckend) und dann sind wir Richtung Central Park gezwischert – mal mit Bike und mal mit U-Bahn.
Dort haben wir dann die Uptown-Tour bestiegen – sehr launig geführt vom Bus-Guide, der sich ca. 30 min lang über die Door-Men (also die livrierten Menschen, die unten im Wolkenkratzern für die reichen Bewohner da sind) ausgelassen und lustig gemacht hat. Er hätte selbst ja leider keinen Doorman und würde aus seinem Klofenster immer nur auf den Küchentisch seines Nachbarn gucken, Aber glücklich wäre er auch.
Apropos „Uptown“ Bei Billy Joel’s „Uptown Girl“ fällt mir immer wieder unsere kleine Geschichte von Sara vor dem gefrorenen Kühlfach in Hildesheim ein….(Ich hoffe der war jetzt auch für Nicht-Insider witzig, falls doch nicht, bitte einfach direkt beim Autor nachfragen…)
Den Nachmittag trieben wir uns im New York City Museum herum – das ist auch sehr interessant, weil sie die Geschichte der Stadt sehr anschaulich dargestellt
Danach haben wir uns dann im wunderschönen Central Park abgefroren und etwa aus der Mitte heraus einen atemberaubenden Blick auf Downtown genossen.
Bevor wir wieder nach Williamsburg beim Thai next door einkehrten haben wir in der Grand Central Station Station gemacht. Das Gebäude ist einfach unglaublich. Man bekommt in diesem Bahnhof einen ungefähren Eindruck, warum die hier so einem Gigantismus frönen (frönen – oder fröhnen? Don’t mix with föhnen)…
Apropos föhnen: Das Geburtstagsrind scharrt mit den Hufen und der Herr Gemahl muss in die Strümpfe….
Morgen dann mehr…





