Happy Birthday wishes…
kamen natürlich sehr viele in New York an. Kleine Geschenke wurden ausgepackt, größere waren ja schon vorfristig eingeflogen und eingelöst worden.
So fuhren wir dann wieder auf unseren Bikes nach Brooklyn, um im River Cafe zu frühstücken – leider machte das aber erst gegen 17:30 zum Dinner auf und das war uns zu lange hin.
Deshalb wieder rauf auf die Räder und ein letztes Mal über die Brooklyn Bridge – chasing luckless pedestrians
Downtown crossing (das ist da unten ja nicht sehr breit) und mit dem nächsten Rad (man muss es ja alle 30 min zu einer Station bringen und sich ab- und wieder anmelden) zum ehemaligen Meatbreaking quarter (Fleischhauer-Viertel) gefahren, wo die alten Schlachtgebäude jetzt zu trendigen Markthallen ausgebaut wurden.
Leckeres Frühstück (Omelett mit Brown Hash = geraspelte Kartoffeln mit Zwiebeln (Tim: lecker, Bine geht so). Dann wollten wir ins West Museum – leider Dienstags geschlossen und deshalb haben wir uns zum zweiten mal über die High Lane nordwärts bewegt, wo wir dann wieder ein paar Fahrräder gezogen haben.
Mit denen sind wir dann kurz unterhalb vom Time-Square durch den Verkehr gebrettert – sagenhaft. Die beste Art, sich durch New York zu bewegen. Weil alles andere im Verkehr festhängt. Damit sind wir dann noch einigermaßen in der Zeit im Museum of Modern Art angekommen und haben uns da bis zum Schluss herumgetrieben.
Danach ist der Geburtstag allerdings etwas ins Stocken geraten, weil wir uns viel zu lange, zu durstig und zu fußkrank durch die 42nd Street geschleppt haben, ohne eine Fahrradstation zu finden und endlich einen Geburtstagsdrink zu nehmen.
Merke:
Es ist gut, einen Plan zu haben, wenn man in New York unterwegs ist – besser noch zwei…
Man kann einfach so viel machen, dass man etwas konfus wird, wenn was nicht klappt oder man in der Gegend herum irrt.
Gefühlte zwei Stunden später gelang uns das in der Nähe vom UNO Gebäude auf der East Side in einem brechend vollem Laden, in dem gerade ein Spiel der New York Mets gegen Chicago im Baseball übertragen wurde.
Zwei Drinks später und einige Fragezeichen weiter (was Baseball anbelangt) sind wir dann weiter die 2nd Street runter, wo wir dann doch noch zwei Bikes bekamen, die uns wieder zurück ins Meatbreakers Quarter brachten, wo wir über ein mittelmäßiges italienisches Abendessen so müde wurden, dass wir die U-Bahn zurück nach Williamsburg nahmen und dort die letzten alkoholfreien Biere bei unserem Eckladen einpackten.
Zuhause trafen wir Landlord und Landlady, die sich artig von uns verabschiedeten um dann am nächsten Tag dem nächsten Gast eine ziemlich rumpelige ungesaugte Wohnung zu übergeben.
Naja, das wird sicher keine guten Kritiken geben, aber dafür ist ja jetzt das Bett tiefer gelegt.
Wir fahren jetzt weiter nach Philadelphia zu Silvana, Eddy und ihren Töchtern und freuen uns auf richtiges neapolitanisches Essen.
Back through New York dann am Freitag Nachmittag und von JFK nach FRA.
Es war ein phantastischer Trip!
Wir waren sicher nicht das letzte Mal hier…






